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Schöneck blüht auf

10.03.2012

Die Gemeinde Schöneck hat auf einer öffentlichen Fläche eine Testeinsaat ausbringen lassen, die Blütenpflanzen für unsere Bestäuberinsekten hervorbringt. Vielleicht macht dieses Beispiel Schule und auch in den anderen Ortsteilen kann im nächsten Jahr diesem Beispiel gefolgt werden. Seit einigen Jahren weisen Imker auf einen in der Öffentlichkeit wenig bekannten, alarmierenden Zustand in unserer Kulturlandschaft hin.

Bienen, Hummeln Schmetterlinge und Co., als unersetzliche Blütenbestäuber leiden teilweise Not! Natürlicherweise sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und damit auch für eine unersetzliche Lebensgrundlage für Mensch und Tier. Deutschlandweit haben jedoch etwa 20 bis 30 % der Bienenvölker in den letzten Wintern nicht überlebt. Das bedeutet, dass im Frühjahr ungefähr 200 .000 bis 300.000 Bienenvölker für die Bestäubung von Obstbäumen, von Raps, Sonnenblumen und vielen Gemüsearten sowie fast aller Wildpflanzen ausgefallen sind. Die Verluste bei den Honigbienenvölkern werden von den Imkern sofort bemerkt. Die ähnlich hohen Ausfälle bei den für die Natur ebenso wichtigen Wildbienenarten, den Hummelvölkern und Schmetterlingspopulationen kann man nur erahnen. Neben anderen Faktoren spielen vor allem die Verknappung der Nahrungsgrundlage der Bestäuberinsekten und der Rückgang von Nektar- und Pollenspendenden Pflanzen insbesondere im Sommer eine entscheidende Rolle bei den Verlusten.

Die Insekten finden also heute in unserer Landschaft immer weniger Nahrung, da es auf Feldern, Wiesen, öffentlichen Flächen und Gärten immer weniger blüht.

EU-weit werden seit wenigen Jahren mehrjährige Blühflächen in der Landwirtschaft gefördert. In den Kommunen bieten sich einjährige Pflanzen an, die das mehrmalige Mähen von Grasflächen einsparen.

Artikel der Stadt Nidderau
http://www.imkeronline.de/upload/dokumente/news/Schoeneck%20blueht%20auf%20Flyer.pdf



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