Bienen und Blüten

Verarmte Landschaften

Nicht nur die Honigbiene ernährt sich von Pollen und Nektar. Auch eine Vielzahl von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten benötigen von März bis Oktober durchgängig blühende Pflanzen für ihren Fortbestand. Doch leider bietet ihnen unserer Landschaft immer weniger geeignete Futterquellen. Die extensive Landwirtschaft, monokulturartige Anbauflächen, die nicht zuletzt durch die überhand nehmenden Biokraftstoffanlagen weiter ansteigen, lassen unsere Landschaft verarmen. Nach der Rapsblüte bietet sich auf landwirtschaftlichen Flächen kaum noch eine Nahrungsquelle. Der Mais bildet leider keinen Nektar und nur wenig Pollen aus. Zwischenfrüchte Phazelia, Senf, Lupine und Klee werden heutzutage meist durch Düngung ersetzt. Es bleibt eine verarmte öde Landschaft und viele vom Aussterben bedrohte Wildbienenarten.



Städte - grüne Oasen

Im Gegensatz dazu, darf man Städte heutzutage schon als grüne Oasen bezeichnen. Hier kann jeder Bürger mit seiner Garten-, Dach- und Balkonbepflanzung dazu beitragen, die Umweltsituation zu verbessern. Auch die Komunen sind hier gefragt. Ein positives Beispiel sieht man in Karben mit "Karben blüht auf". Mit naturnahen aber auch stadtbild- verschönernden Blühbepflanzungen, bei einem möglichst lang andauernden Blühzeitraum, zeigt sich Karben wirklich ökologisch und fortschrittlich. Gleiches wünschte man sich auch, für die in dieser Hinsicht rückständigen Stadt Nidderau.

Einen Blühkalender zur Auswahl der passenden Gartenpflanzen finden Sie hier:
http://www.die-honigmacher.de/kurs2/

Viele weitere interessante Informationen erhalten Sie auch auf der Website des "Netzwerk Blühende Landschaft" http://www.bluehende-landschaft.de